Mit Range Optionen Geld verdienen?

Mit Range Optionen Geld verdienen?

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Mit Range Optionen Geld verdienen?

Was sind eigentlich Range Options? Eine Range Option ist grundsätzlich zunächst einmal eine spezielle Form eines Derivates und wird zu den sogenannten exotischen Optionen gezählt. Etwas genauer formuliert ist eine Range Option eine Variante der binären Optionen.

Dabei bestimmt der Trader, ob sich ein Vermögenswert in einemvorher festgelegten Kursbereich befinden wird oder nicht. Die Range Variante der binären Optionen wurde eigens für den XP Markets entwickelt und basiert auf den in Broker Kreisen weiter verbreiteten sogenannten Tunnel-Modell. Das heißt, um beim Handel mit Range Options Geld zu verdienen, muss der Trader sehr genau bestimmen, ob sich der Preis eines Vermögenswertes zu einem bestimmten Zeitpunkt außerhalb oder innerhalb eines festgelegten Bereiches bewegt.

An einem Beispiel lassen sich Range Options sehr gut verdeutlichen: Man hat sich für eine Range Option in EUR/USD entschieden. Der aktuelle Kurs des Währungspaares beträgt zur Zeit des Erwerbs der Range Option 1,30. Es wird nun angenommen, dass der vorgegebene Bereich der Range Options zwischen 1,20 und 1,45 verläuft. Das heißt, zum Ablaufzeitpunkt X soll der Bereich, in dem das Währungspaar gehandelt wird, zwischen 1,20 und 1,45 liegen.

Tatsächlich liegt zum Ablaufzeitpunkt X die Option für das EUR/USD-Währungspaar bei 1,22, also innerhalb des festgelegten Bereiches. Das heißt, man ist „im Geld“ – hat also etwas verdient –, weil die Voraussage / Annahme eingetreten ist. Daraus resultiert auch, dass man sofort weiß, wie viel Geld man für die richtige Annahme erwirtschaftet hat, da die Rendite bei binären Optionen in der Regel zwischen 75 und 81 Prozent der Investition liegt.

Wie funktioniert dieser Handel?

Mit Range Options oder auch Bandbreiten Optionsscheine genannt, verdienen Marktteilnehmer vor allem von Seitwärtsbewegungen eines Marktes Geld. Solche Bandbreiten Optionsscheine werden hauptsächlich für Indizes oder Währungen ausgegeben. In der häufigsten Form der Range Options wird in den Seitwärtsphasen des Marktes jeden Tag ein geringer Geldbetrag angesammelt.
Als Investor in seinen Optionsschein erwirbt man das Recht auf Zahlung eines festgelegten Geldbetrages (zwischen 75 und 81 Prozent des in den Optionsschein investierten Kapitals), in dem sich der Basiswert während der Laufzeit innerhalb der festgelegten Handelszone (ober und untere Begrenzung) bewegt.
Chancen- und Risikoverhältnis

Bei binären Optionen sind die Chancen auf Gewinn oder Verlust sehr einfach und klar zu erfassen.Im Falle eines Gewinns wird eine Rendite zwischen 75 und 81 Prozent des investierten Kapitals gezahlt. Im Verlustfall werden dagegen nur 15 Prozent des Kapitals erstattet, die restlichen 85 Prozent gehen an den Broker oder die Bank.

Kleiner Tipp: Um die Chancen und Risiken in der Realität zu erproben, sollte man vor dem Einstieg in den Handel mit Range Options in einem Demokonto den Markt beobachten und ein paar Strategien vorher durchspielen. Dabei bekommt man sehr schnell ein Gefühl für das Chancen- und Risikoverhältnis bei Range Options. Bei der Berechnung des Gewinns bzw. des Verlustes sollte man jedoch nicht vergessen, dass bei jedem Trade auch Gebühren für den Broker anfallen, so dass sich das Risikoprofil in der Regel noch einmal verschiebt.

Wo liegen die Vorteile?

Der Vorteil (Chancen) für Bandbreiten Optionen liegt außerdem in der Einfachheit des Scheins. Gewinn und Verlustzone sind genau festgelegt. Der Auszahlungsbetrag ist ebenfalls klar definiert. Überraschungen sind ausgeschlossen. Berücksichtigt man noch die anfallenden Gebühren pro Trade, lassen sich auch die Erträge leicht für das eigene Risiko-Management errechnen. Gegenüber anderen Anlageformen sind bei Range Options innerhalb von wenigen Stunden zwischen 75 und 100 Prozent Gewinn möglich. Solche Ertragschancen sind bei klassischen Optionen nur in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Bei Range Optionen lassen sich auch klassische Handelsstrategien dank klar definierter Zahlungsbedingungen und Zielformulierungen auch mit einfachen Mitteln nachbilden. Dadurch lassen sich Strategien entwickeln, in dem mehrere Option gehandelt und das Risiko minimiert sowie die Gewinne maximiert werden können. Folglich lassen sich aufgrund der Einfachheit von Range Options auch Gewinne sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen erzielen.

Stopps wie bei anderen Handelsaktivitäten sind bei Bandbreiten Optionsscheinen nicht notwendig. Das Kursrisiko besteht während der gesamten Laufzeit der Option. Das heißt, es gibt nur zwei Möglichkeiten: Das Ereignis tritt ein oder eben nicht.

Nachteilig bei Range Options ist, dass die Gewinne nur beschränkt sind. Das heißt, sie fallen unabhängig von der tatsächlichen Kursentwicklung an. Eine zusätzliche Beteiligung an der Kursentwicklung besteht nicht.

Der Handel von Range Options ist in der Regel nur kurzfristig zwischen einer Minute und wenigen Stunden möglich. Es gibt nur einige weniger Broker für binäre Optionen, die auch überlange Laufzeiten von einer Woche, einem Monat oder sogar einem Jahr anbieten. Die Zahl der namhaften und renommierten großen Broker für binäre Optionen ist derzeit sehr überschaubar. Bei kleinen und unbekannten Brokern sollte man daher unbedingt auf die Seriösität achten.
Grenzwerte – Inside Options

Grenzwertoptionen sind eine relativ wenig bekannte Handelsform von binären Optionen, obwohl diese sehr hohe Gewinnchancen bieten, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass nur wenige Broker überhaupt binäre Optionen anbieten. Bein Grenzwertoptionen lassen sich zwei Formen der Optionen unterscheiden: Inside und Outsides Options.

Bei Grenzwertoptionen kann der Trader eigene Spannen festlegen, das heißt, er legt selbst den Tiefst- und den Höchstpreis fest. Diese werden als Ceiling und Floor bezeichnet. Die vom Trader selbst festgelegte Spanne ist der Wertbereich, in dem sich nach seiner Ansicht der Preis zum Ablauftermin der Option wahrscheinlich bewegen wird. Legt der Trader anschließend fest, dass sich der Preis innerhalb dieser Spanne bewegen wird, so wird er eine Inside Option kaufen. Liegt nach Ablauf der Option der Preis innerhalb der Spanne, erfolgt eine Gewinnausschüttung. Andernfalls gilt die Investition als Verlust.

Bei dem weiter oben beschriebenen Beispiel handelt es sich um eine Inside-Option.

Grenzwerte – Outside Options

Erwartet der Trader, dass sich der Preis zum Zeitpunkt des Ablauftermins außerhalb der festgelegten Preisspanne bewegt, so entscheidet er sich für eine Outside Option. Die Gewinnausschüttung erfolgt dann, wenn beim Ablauftermin der Option die Marktentwicklung richtig eingeschätzt wird und – in diesem Fall – außerhalb der Spanne liegt. Liegt sie dagegen innerhalb der Spanne und hat sich der Markt nicht so entwickelt wie vorausgesagt, handelt es sich um einen Verlust.

Das heißt, bei Grenzwertoptionen (Inside bzw. Outsides Options) ist der aktuelle Marktkurs bei Ablauf der Option von entscheidender Bedeutung und bestimmt über die Gewinnausschüttung. Erfolgt keine Gewinnausschüttung, verfällt die Option und das eingesetzte Kapital geht verloren.

Um erfolgreich am Handel mit Range Optionen teilzunehmen ist eine Einschätzung der Wertentwicklung eines Marktes von allergrößter Bedeutung. Daher sind Range Options für Einsteiger nur bedingt geeignet, dass die Preisspanne (Höchst- und Tiefststand des Wertes) zum Ablauftermin durch den Trader selbst bestimmt werden muss.
Darüber hinaus muss er auch darüber bestimmen, ob sich der Preis innerhalb (Inside) oder außerhalb (Outsider) bewegen wird. Daher sind Range Options Spekulationen auf Entwicklungen von Märkten und deren Niveau. Ruhige Märkte, die keine starke Schwankung aufweisen gelten eher als Indikator für Inside Options. Bei Märkten mit deutlichen Marktschwankungen, bei denen mit starken Kursveränderungen zu rechnen ist, sollte lieber auf Outsides Options gesetzt werden.

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